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Sich einem anderen Menschen zu öffnen bedeutet, ihn in sich leben zu lassen - in der Hoffnung, daß er sich auch darauf versteht. Hans Krupp
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Neues Zuhause - neues Leben Vor einigen Wochen verschwand leider unsere Katze Lillan und wir hatten durch dieses einschneidende Erlebnis wieder intensiven Kontakt mit dem Katzenheim. Während einem unserer Gespräche erwähnte Frau Mölbert den bildschönen "Neve" und dass er keine Chance auf Vermittlung habe, weil er vollkommen unzugänglich war.Da wir uns auf unsere Fahnen geschrieben hatten, schüchternen und scheuen Katzen ein Zuhause zu geben, ließ mir ihre Bemerkung keine Ruhe. Ich fing an, zu Hause von Neve zu erzählen, Frau Mölbert schickte ein paar Fotos und kurz danach besichtigten wir Neve im Tierheim.
Die Eigenschaft "unzugänglich" war für Neve nicht untertrieben. Annäherungsversuche wurden mit Flucht oder Pfotenhieben quittiert. Der arme Kater wirkte völlig frustriert und unglücklich. Wir überlegten nicht lange, sondern packten ihn ein. Oder besser; Frau Mölbert und Frau Fritsch jagten einen fauchenden, spuckenden und knurrenden Kater durchs Katzenhaus, bis er dann doch irgendwann im "Fangkorb" saß. Ihn in eine normale Transportbox zu verfrachten konnte man nämlich vergessen.
Das Ganze sah nach einem schweren Fall aus, der unsere Geduld auf eine längere Probe stellen würde. In dieser Erwartung hatten wir für Neve unser Gästezimmer eingerichtet, in dem er die ersten Wochen verbringen sollte. Damit er Kontakt zur restlichen Katzenbande hat, haben wir aus einer billigen Baumarkttür einen Ausschnitt ausgesägt und mit Katzennetz bespannt.
Nachdem wir mit unserem "Fang" Zuhause angekommen waren, stellten wir den geöffneten Fangkorb samt Kater im Gästezimmer ab und zogen uns zurück. Es dauerte über 5 Stunden, bis Neve sich aus dem Korb heraustraute. Danach dauerte es 15 Minuten, bis er sich sattgefressen, geputzt, das Zimmer inspiziert, die vor der Tür sitzenden und fauchenden Katzen besichtigt und mit einem Spielmäuschen gepielt hatte. Eine stramme Leistung, dafür, das alles für ihn neu und er ein ängstlicher Kater war.
Wir haben das Schauspiel mit einer WebCam verfolgt. Man achte auf die "Geister" im Hintergrund. Das sind Leon und Shari. Das Protokoll einer Ankunft gibt es hier Es dauerte exakt zwei Tage, bis uns der ängstliche und unzugängliche Kater an der Zimmertür empfing, um die Beine strich und im wahrsten Sinn des Worten nach Beachtung und Streicheleinheiten schrie.
Er redete wie ein Buch und war immer völlig aus dem Häuschen, wenn man mit Futter und Streicheleinheiten kam. Das Einzige, was noch entfernt an den scheuen Kater aus dem Katzenheim erinnerte, war die Tatsache, dass er fortlief, wenn man direkt auf ihn zuging oder versuchte ihn aktiv zu streicheln. Er hatte Angst vor Händen, was wohl einiges über seine Erfahrungen in der Vergangeheit aussagt.
Inzwischen spielt er wie ein Verrückter und zum Leidwesen unserer anderen Katzen hält er diese ebenfalls für Spielzeug. Er findet nichts toller, als mit ihnen zu raufen und sie mit den Pfoten zu betouchen. Unsere beiden Alteingesessenen waren anfangs wenig begeistert, haben aber inzwischen begriffen, dass hier nur der jugendliche Übermut aber keine Agression im Spiel ist.
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Für alle, die gerne wissen möchten, wo man so wunderschöne Models bekommt, bitte hier entlang zum Katzenheim Egelsbach Siri haben wir von Cleo aus Spanien bekommen: Die tollsten Bilder unserer Katzenbande in groß |
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